Die Straßenüberführung Bahnhofstraße in Paderborn über die Bahnstrecke Hannover–Soest entsprach aufgrund ihres baulichen Zustands und der vorhandenen Durchfahrtssituation nicht mehr den heutigen Anforderungen. Die Stadt Paderborn realisierte deshalb einen Ersatzneubau in paralleler Lage. Nach dessen Inbetriebnahme wurde das bestehende Bauwerk zurückgebaut. Zudem wurden die Verkehrsanlagen der Bahnhofstraße modernisiert und mit neuen Fuß- und Radverkehrsanlagen ausgestattet.
Zum Projekt gehörten außerdem die Errichtung einer Lärmschutzwand sowie umfangreiche Kanalbauarbeiten und Leitungsverlegungen. Als kreuzungsbedingte Maßnahme erfolgte die Umsetzung in enger Abstimmung mit der Deutschen Bahn und wurde durch ein Bauleitplanverfahren begleitet.
Besonders anspruchsvoll war die Realisierung im laufenden Betrieb: Insbesondere der Bahnverkehr blieb während der Bauzeit nahezu durchgängig aufrechterhalten. Die für die Arbeiten verfügbaren Sperrpausen erforderten somit eine präzise Planung und Steuerung innerhalb des engen terminlichen Rahmens. Für die weitgehende Aufrechterhaltung von Kfz-, Fuß- und Radverkehr erfolgte eine frühzeitige detaillierte Bauablaufplanung.
HÖCKER übernahm die Projektsteuerung in den in den Projektstufen 2- 5 und den Handlungsbereichen A und E gemäß AHO.